§ 181 BGB (INSICHGESCHÄFTE)

Das Registergericht lehnt bei Eintragung der Limited die Befreiung vom Verbot des § 181 BGB unter Hinweis auf die Rechtsprechung der OLG Celle und München ab. Lösung: Das Verbot für Insichgeschäfte richtet sich nach englischem Recht. Hier ist ein Insichgeschäft dann zulässig, wenn der Director die Gesellschafter (formlos) über das Insichgeschäft informiert.

Diese Information reicht bei jedem Board Meeting und muss nicht unverzüglich erfolgen. Es empfiehlt sich aber als Nachweis der Information - für das deutsche Finanzamt - eine kurze Aktennotiz zu fertigen. Bei Einpersonengesellschaften können Sie in den minutes of first meetings zudem einen Beschluss fassen, wonach der Director immer vom Verbot für Insichgeschäfte befreit ist (CA 1985 sec 382).